Ärzte und Wissenschaftler für Verantvortungsvolle Benutzung
der Wissenschaft und Technolgie
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Physicians and Scientists for Responsible Application
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Deklaration

 

ES IST NICHT RICHTIG eine Technik auszunutzen, die unerwartete, eventuell gesundheitszerstörend wirkende Substanzen, hervorbringen kann, ohne das diese Gefahren vorher sorgfältig untersucht worden sind.

ES IST NICHT RICHTIG eine Technik ausnutzen, die unerwartete umweltzerstörende Folgen haben kann, bevor bewiesen ist, das deren Produkte keinen bedeutenden Schaden in unserer Umwelt anrichten können.

ES IST NICHT RICHTIG Menschen und Umwelt auch nur der kleinsten Gefahr auszusetzen, wenn man bedenkt, dass die gentechnisch veränderten Produkte von kleinem, wenn überhaupt von irgendeinem Wert sind.

ES IST NICHT RICHTIG die jetzige Ausnutzung einer möglicherweise gefährlichen Technik durch den wissenschaftlich nichtbegründbaren Glauben zu rechtfertigen, das zukünftig sinnvolle Produkte erzeugt werden könnten.


FOLGLICH
, verlangen wir ein WELTWEITES MORATORIUM auf die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen und auf den Gebrauch gentechnisch veränderter Nahrung bis genügend Wissen zur Verfügung steht, welches es uns ermöglicht zu beurteilen, ob die Ausnutzung dieser Technik gerechtfertigt werden kann, und ob sie sicher für unsere Gesundheit und unsere Umwelt ist. Dies ist sehr dringend, da es Gründe gibt, möglicherweise ernste Gefahren von den Produkten der Gentechnik zu erwarten.

Keine der bis jetzt freigegebenen Produkte sind richtigen Sicherheitstests unterzogen worden. Folglich sollten sie in der kürzest möglichen Zeit zurückgezogen werden. Bis Produktion und Handel gestoppt sind, verlangen wir die VERPFLICHTENDE KENNZEICHNUNG aller Nahrungsmittel, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten.

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Zum Unterschreiben der Deklaration

Gehen Sie bitte zu der Internetadresse URL: http://www.flashbase.com/forms/signger wo sie ein Formblatt zum Ausfüllen finden.

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Wissenschaftliche Fakten

 

1. GENTECHNIK UNTERSCHEIDET SICH GRUNDSÄTZLICH VON ZÜCHTUNG Das künstliche Einfügen von Genen bedeutet eine traumatische Störung der fein abgestimmten genetischen Kontrolle normaler Zellen. Gentechnologie unterscheidet sich vollständig von der Kombination elterlicher Chromosomen über natürliche Mechanismen.

2. GENTECHNIK HEUTEZUTAGE IST TECHNISCH PRIMITIV, denn es ist nicht möglich, ein Gen gezielt in das Erbgut einzufügen. Entsprechend können auch die Effekte des Eingefügens eines Gens nicht abgesehen werden. Auch wenn eine nachträgliche Bestimmung der Lokalisation des eingefügten Gens möglich ist, ist das Wissen über die DNA zu unvollständig, um Voraussagen über das Ergebnis machen zu können.

3. GEFÄHRLICHE SUBSTANZEN KÖNNEN UNVORHERGESEHEN ENTSTEHEN durch das künstliche Einfügen eines fremden Genes. Im schlimmsten Fall können diese Substanzen toxisch, allergen oder anderweitig gesundheitsgefährdend sein. Zu wenig ist derzeit über die Risiken bekannt.

4. ES GIBT KEINE ZUVERLÄSSIGE METHODE ZUR GEFAHRENABSCHÄTZUNG. Trotz rigoroser Gefahrenabschätzung neür Medikamente konnten über 10% ernstzunehmender Nebeneffekte nicht ermittelt werden. Das Risiko, eine gefährdende Eigenschaft eines gentechnisch hergestellten Nahrungsmittels zu übersehen, ist wahrscheinlich noch grösser.


5.. DIE DERZEITIGEN RICHTLINIEN DER GEFAHRENABSCHÄTZUNG SIND UNZUREICHEND. Sie sind explizit auf eine Vereinfachung der Testbedingungen ausgerichtet und lassen auch sehr insensitive Sicherheitstests zu. Daher besteht ein bedenkliches Risiko, dass Nahrungsmittel übersehen werden, die die Gesundheit beeinträchtigen können.

6. DIE BISHER ENTWICKELTEN GENTECHNISCH VERÄNDERTEN LEBENSMITTEL HABEN KEINEN WIRKLICHEN NUTZEN FÜR DIE MENSCHHEIT. Sie dienen lediglich puren kommerziellen Interessen.

7.DAS WISSEN ÜBER DIE ÖKOLOGISCHEN AUSWIRKUNGEN einer Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen IST UNZUREICHEND. Es konnte nicht bestätigt werden, dass gentechnisch veränderte Organismen keine Beeinträchtigung der Umwelt verursachen. Experten befürchten verschiedenste ökologische Komplikationen. So gibt es viele Wege einer unkontrollierten Verbreitung von gentechnisch veränderten und potentiell gefährlichen Genen, wie z. B. Gentransfer durch Bakterien und Viren. Auswirkungen auf die Umwelt können sehr wahrscheinlich nicht repariert und freigesetzte Gene nicht zurückgezogen werden.

8. NEÜ UND POTENTIELL GEFÄHRLICHE VIREN KÖNNEN AUFTRETEN. Es konnte experimentell nachgewiesen werden, dass in Wirte eingefügte virale Gene sich mit dem Genom infektiöser Viren verbinden (sog. Rekombination). Solche neuartigen Viren können möglicherweise aggressiver als die Ursprünglichen sein. Weiterhin kann die Wirtsspezifität verringert werden. So könnte ein Pflanzenvirus z. B. nützliche Insekten oder gar Tiere und Menschen schädigen.

9. DAS WISSEN ÜBER DAS ERBGUT (DNA) IST SEHR BEGRENZT. Nur ungefähr 3% der Funktion der DNA ist bekannt. Es ist riskant, komplizierte Systeme zu manipulieren, die man nicht vollständig kennt. Ausführliche Experimente von Biologen, Ökologen und Medizinern zeigen, dass dies zu ernsten und unerwarteten Problemen und Störungen führen kann.

10. GENTECHNIK WIRD DAS WELTHUNGERPROBLEM NICHT LÖSEN KÖNNEN. Der Anspruch, dass Gentechnologie einen wichtigen Beitrag leistet, den Welthunger zu verringern, ist ein wissenschaftlich nicht begründeter Mythos.


Weitere Information zu diesen Themen auf Englisch unter:
http://www.psrast.org/decl.htm#scifacts und den dort angegebenen Links.


Zu empfehlen ist auch "What to believe?-A personal letter to you who are confused about the GE-food issue" (auf Englisch) unter:
http://www.psrast.org/whatobel/htm

 

Zum Unterschreiben der Deklaration, gehen Sie bitte zu
http://www.flashbase.com/forms/signger
wo sie ein Formblatt zum Ausfüllen finden.

Um diese Declaration an andere zu senden, zusammen mit unsere nachricht, holen sie sich dazu eine Kopie unter der Adresse:
http://www.psrast.org/ecpdownl.htm

 

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Email-Adresse für Korrepondenz: http://www.psrast.org/infomail.htm

 


"Genetically Engineered Food - Safety Problems"
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